©Simon Petek
Alexander Stock
ist Mitglied der Grazer Philharmoniker.
Der gebürtige Grazer wurde schon mit sieben Jahren in seiner Heimatstadt in die Begabtenklasse der Universität für Musik und darstellende Kunst aufgenommen und studierte danach bei Prof. Klaus Eichholz und Prof. Yaïr Kless.
Schon zwei Jahre vor Abschluss des Violinstudiums wurde er im Jahr 2000 an die Grazer Oper als zweiter Geiger engagiert. Bereits 2001 wechselte er in die Gruppe der ersten Violinen, deren Stimmführer er seit 2006 ist. Im Jahr 2004 schloss er sein Instrumental- und Gesangspädagogikstudium mit Auszeichnung ab und unterrichtet seit 2003 an der Musikschule in Köflach. Er war Preisträger von Jugend musiziert und Teilnehmer von zahlreichen Sommerkursen. Orchestererfahrung sammelte er unter anderem beim Gustav-Mahler-Jugendorchester und bei der Orchesterakademie des Bayerischen Rundfunks.
Konzertreisen führten ihn ins In- und Ausland darunter Schweiz, Deutschland, Italien, Ungarn, Tschechien, Bosnien, Spanien, Japan, Korea, Indien, Malaysien und Phillipinen.
©Werner Kmetitsch
Anton Hirschmugl
ist ein österreichischer Klarinettist und fester Bestandteil des Orchesters der Oper Graz, wo er regelmäßig in hochkarätigen Produktionen mitwirkt. Seine musikalische Leidenschaft spiegelt sich nicht nur in seinem Engagement für das Opernrepertoire wider, sondern auch in seiner aktiven Tätigkeit als Kammermusiker.
Im Rahmen der Spielzeit 2024/25 der Oper Graz wird Anton Hirschmugl unter anderem im Kammerkonzert 8 zu hören sein, bei dem Werke von Ludwig van Beethoven und Wolfgang Amadeus Mozart aufgeführt werden. Darüber hinaus ist er Mitglied des renommierten Girardi Ensembles Graz, das für seine einfühlsame Interpretation klassischer und moderner Werke bekannt ist. Mit seiner vielseitigen musikalischen Arbeit trägt Anton Hirschmugl entscheidend zur Bereicherung der österreichischen Musikszene bei.
©Werner Kmetitsch
Volker Hannes Zach, Violine
ist ein vielseitiger Geiger und Kammermusiker mit einem breiten musikalischen Spektrum. Der in Bruck an der Mur geborene Musiker studierte Violine bei Prof. Klaus Eichholz und schloss sein Studium mit dem Konzertdiplom mit Auszeichnung ab. Meisterkurse bei Igor Osim und Renè Staar rundeten seine Ausbildung ab.
Seine Laufbahn begann er als Mitglied des Grazer Symphonischen Orchesters, dem er von 1994 bis 2002 angehörte. Parallel dazu war er Substitut im Grazer Philharmonischen Orchester. 2002 wurde er Gründungsmitglied des Orchesters „recreation – Großes Orchester Graz“, dem er bis heute angehört. Seit 2003 ist er zudem fixes Mitglied des Girardi-Ensembles Graz.
Kammermusikalisch prägt er als Leiter das Zach-Streichquartett mit zahlreichen Konzerten, wirkt seit 2010 im „Quartetto Ornando“ und ist seit 2015 Mitglied der Louis Spohr Sinfonietta, mit der er international auftritt. 2020 gründete er das Bel-Viarte Quartett, das sich rasch einen Namen mit Konzerten in ganz Österreich gemacht hat.
Neben seiner klassischen Laufbahn widmet sich Volka Hannes Zach auch der Volksmusik: Seit 2018 ist er Teil der Formation „Durt- und Da-Musi“. Zusammenarbeit mit Künstlern wie Paul Gulda, Christian Muthspiel sowie den Gruppen Opus und Oregon dokumentieren seine stilistische Offenheit.
©Werner Kmetitsch
Ruth Straub
ist eine österreichische Cellistin und Kulturmanagerin. Sie studierte Violoncello an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz und Wien. Ruth Straub schloss ihr Studium mit Auszeichnung ab. Neben ihrer Tätigkeit als Cellistin ist sie auch als Intendantin der Spielfelder Kulturtage tätig, einem Festival, das klassische Konzerte im Schlossambiente präsentiert. Unter ihrer Leitung fanden die Spielfelder Kulturtage im August 2023 zum vierten Mal statt und boten ein vielfältiges Programm von Barock bis zur Moderne.
Zusätzlich zu ihrer künstlerischen Tätigkeit ist Ruth Straub als Pädagogin am Johann-Joseph-Fux-Konservatorium in Graz tätig, wo sie ihr Wissen und ihre Erfahrung an junge Musikerinnen und Musiker weitergibt.
Mit ihrem Engagement als Musikerin, Pädagogin und Kulturmanagerin trägt Ruth Straub maßgeblich zur Förderung der klassischen Musikszene in Österreich bei.
©crossstrings
Thomas Kálmán Széll
wurde 1997 in Szombathely, Ungarn, geboren. Im Alter von 8 Jahren begann er in Bruck an der Mur mit Klavierunterricht. Mit 15 Jahren entdeckte er seine Leidenschaft für Orchester- und Kammermusik und erhielt seinen ersten Violaunterricht. Nach seinem Bachelorabschluss in Architektur an der Technischen Universität Graz im Jahr 2018 wechselte er an die Kunstuniversität Graz, um bei Prof. Péter Bársony Konzertfach Viola zu studieren. 2019 gewann er einen Sonderpreis beim 1. Internationalen Lukács Wettbewerb. Als Mitglied und Stimmführer mehrerer Orchester in Graz und Umgebung sammelte er umfangreiche Erfahrungen. Zudem trat er mit verschiedenen Kammermusikensembles auf, darunter Jazz und Pop mit dem Crossstrings Quartett sowie Klassik mit dem Girardi Ensemble Graz.
©Fritz Holoubek
Aima Maria Labra-Makk
wurde 1965 in Cebu City, Philippinen, geboren. Bereits im Alter von drei Jahren erhielt sie ihren ersten Klavierunterricht von ihrer Mutter. Sie studierte an der University of the Philippines unter der Anleitung von Perla Suaco und erwarb dort ihren Bachelor of Music. 1985 gewann sie den ersten Preis beim National Music Competition for Young Artists (NAMCYA) in der Kategorie Klavier. Ein Jahr später setzte sie ihre Studien an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz bei Eugen Jakab fort. Dort erhielt sie mehrere Stipendien, darunter das Bösendorfer-Stipendium und das Martha-Debelli-Stipendium. 1990 schloss sie ihr Studium mit einstimmiger Auszeichnung ab und wurde mit dem Würdigungspreis des österreichischen Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung geehrt.
Als Solopianistin und Kammermusikerin trat Labra-Makk in renommierten Konzertsälen wie dem Wiener Konzerthaus, dem Haydnsaal in Eisenstadt und dem Stefaniensaal in Graz auf. Sie war auch bei internationalen Festivals wie den Wiener Festwochen und dem Liszt-Beethoven-Symphonien-Zyklus in Wiesbaden vertreten. Zusätzlich zu ihren Soloauftritten arbeitet sie mit ihrem Ehemann, dem Cellisten Nikolaus Makk, zusammen und ist Mitglied des Ensembles "Tonstrom".
Labra-Makk hat das Gesamtwerk für Klavier solo von Jenö Takács auf vier CDs eingespielt und das Klavierkonzert von Takács mit dem Savaria Symphony Orchestra unter der Leitung von Tamás Pál aufgenommen. Neben ihrer Konzerttätigkeit ist sie als Pädagogin tätig und unterrichtet an der Kunstuniversität Graz. Sie gibt regelmäßig Meisterkurse in Österreich, Ungarn und auf den Philippinen.
Mit ihrem Engagement als Pianistin, Pädagogin und Kammermusikerin leistet Aima Maria Labra-Makk einen bedeutenden Beitrag zur internationalen Musikszene.